Manpower Arbeitsmarktbarometer - 2. Quartal 2009
Die schwächsten Voraussichten der letzten vier Jahre
Veröffentlichung: 10. März 2008
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«Der deutliche Rückgang der Beschäftigungsaussichten weist vermutlich darauf hin, dass die Schweizer Arbeitgeber sich auf die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise einstellen».
Charles Bélaz, Direktor Corporate Affairs bei Manpower Schweiz |
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| Schweiz Die Ergebnisse des heute veröffentlichten Manpower Arbeitsmarktbarometers Schweiz für das 2. Quartal 2009 zeigen, dass 9 % der 757 befragten Arbeitgeber mit einer Zunahme ihres Personalbestands rechnen, während 4 % von einem Rückgang ausgehen und 86 % keine Veränderungen erwarten. Die saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose beträgt somit 2 %, was der stärksten Abnahme im Quartalsvergleich (6 Prozentpunkte) seit Einführung der Studie in der Schweiz entspricht. Es handelt sich ebenfalls um das tiefste je gemessene Ergebnis, der Wert ist gleich wie im 3. Quartal 2005. Im Jahresvergleich gehen die Aussichten um 4 Prozentpunkte zurück. |
| Vergleich nach Regionen Von den sieben Schweizer Regionen weisen vier im 2. Quartal 2009 positive Beschäftigungsaussichten auf. Am höchsten ist die Netto-Arbeitsmarktprognose mit +15 % im Tessin; dort wurden auch die bedeutendsten Zunahmen im Quartals- und Jahresvergleich gemessen (25 bzw. 13 Prozentpunkte). Das Schlusslicht aller Regionen bildet in diesem Quartal die Zentralschweiz mit -4%. Die Region weist erstmals seit Einführung der Studie einen negativen Erwartungswert auf und verzeichnet den stärksten Rückgang aller Regionen im Jahresvergleich. |
| Vergleich nach Wirtschaftssektoren Die Arbeitgeber in sechs von zehn untersuchten Wirtschaftssektoren gehen von einer Zunahme ihrer Personalbestände im kommenden Quartal aus. Die Beschäftigungsaussichten sind insbesondere in der Energie- und Wasserversorgung mit +9 % erfreulich. Die Arbeitgeber im Sektor Bergbau und Rohstoffgewinnung zeigen sich mit -10 % am pessimistischsten, ihre Netto-Arbeitsmarktprognose weist ausserdem den stärksten Rückgang im Jahresvergleich auf. Die Arbeitgeber aus dem Handel (-6 %) zeigen sich zurückhaltend und stellen ihre bislang tiefste Netto-Arbeitsmarktprognose. |
| Beschäftigungsaussichten weltweit Die Umfrage für das 2. Quartal 2009 hatte in 13 der 33 untersuchten Länder und Hoheitsgebiete ein positives Ergebnis. Allerdings ist in allen Ländern und Hoheitsgebieten im Jahresvergleich ein Rückgang zu verzeichnen und 24 von ihnen stellen die tiefste Netto-Arbeitsmarktprognose seit der jeweiligen Einführung der Studie. Sieben der 17 untersuchten Länder der EMEA-Region verzeichnen positive Werte, wobei in allen Ländern und Hoheitsgebieten im Jahresvergleich ein Rückgang zu verzeichnen ist. |
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