Manpower Arbeitsmarktbarometer Schweiz 1. Quartal 2009
Gemischte Beschäftigungsaussichten für Arbeitssuchende in der Schweiz
Veröffentlichung : 9. Dezember 2008
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Detaillierte Ergebnisse für das 1. Quartal 2009
Mehr über die Studie |
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| „Wie es scheint, haben die Wirtschaftsakteure den für nächstes Jahr erwarteten Wachstumsrückgang noch nicht voll berücksichtigt“, sagt Claude Mumenthaler, Generaldirektor von Manpower Schweiz.
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Schweiz Die Ergebnisse des heute veröffentlichten Manpower Arbeitsmarktbarometers für das 1. Quartal 2009 zeigen, dass 11 % der 751 befragten Arbeitgeber in der Schweiz von einer Zunahme der Beschäftigtenzahlen ausgehen, 4 % mit einem Rückgang rechnen und 84 % keine Veränderung im kommenden Quartal erwarten. Die von jahreszeitlich bedingten Personalfluktuationen saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose liegt somit bei +8 %. Während der Wert im Vergleich zum 4. Quartal 2008 um 4 Prozentpunkte steigt, sinkt er im Jahresvergleich um 2 Prozentpunkte.
Vergleich nach Regionen Von den sieben Schweizer Regionen weisen fünf positive Beschäftigungsaussichten auf. Das Espace Mittelland (+30 %) verzeichnet nicht nur die höchste Netto-Arbeitsmarktprognose, sondern auch den stärksten Anstieg der prognostizierten Personalbestände im Quartalsvergleich. Dagegen bildet das Tessin (-10 %) das Schlusslicht der Regionen und weist das schwächste Ergebnis auf, das seit Einführung der Studie in dieser Region gemessen wurde. In Zürich (-5 %) sehen die Arbeitgeber dem kommenden Quartal skeptisch entgegen: Die Region verzeichnet schweizweit den deutlichsten Rückgang der Beschäftigungsaussichten im Quartals- und Jahresvergleich.
Vergleich nach Wirtschaftssektoren In fünf der zehn untersuchten Wirtschaftssektoren wurde eine positive Netto-Arbeitsmarktprognose gemessen, wobei die verarbeitende Industrie mit +34 % den höchsten Wert und die stärkste Zunahme der Personalbestände im Quartalsvergleich aufweist. Mit dem deutlichsten Rückgang der Beschäftigungsaussichten im Quartals- und im Jahresvergleich bildet der Bereich Bergbau und Rohstoffgewinnung (-17 %) das Schlusslicht der Wirtschaftssektoren. Während die prognostizierten Personalbestände im Baugewerbe am stärksten im Vergleich zum 1. Quartal 2008 steigen, verzeichnet der Sektor Verkehr und Nachrichtenwesen mit -6 % seine niedrigste Netto-Arbeitsmarktprognose seit Einführung der Studie in der Schweiz.
Beschäftigungsaussichten weltweit Die Beschäftigungsaussichten für das 1. Quartal 2009 sind in 25 der 33 Länder und Hoheitsgebiete, die weltweit an der Studie teilnehmen, positiv. Im Quartals- und im Jahresvergleich sinken die Werte jedoch in 30 bzw. 25 Ländern und Hoheitsgebieten. Zudem weisen 21 Länder und Hoheitsgebiete ihre jeweils schwächsten Ergebnisse auf. Während in Rumänien die höchste Netto-Arbeitsmarktprognose im europäischen Vergleich gemessen wurde (+16 %), bildet Irland europaweit das Schlusslicht (-12 %). In den Nachbarländern Deutschland (+4 %) und Frankreich (-2 %) sinken die prognostizierten Personalbestände sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich.
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