Manpower Arbeitsmarktbarometer Schweiz 2. Quartal 2010
Stabile Beschäftigungsaussichten
Veröffentlichung : 9. März 2010
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Detaillierte Ergebnisse für das 2. Quartal 2010
Mehr über die Studie |
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«Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage bleiben die Arbeitgeber vorsichtig, was Neueinstellungen betrifft.»
Charles Bélaz, Verwaltungsratsmitglied von Manpower Schweiz
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Schweiz Den Ergebnissen des heute veröffentlichten Manpower Arbeitsmarktbarometers Schweiz für das 2. Quartal 2010 zufolge rechnen 9 % der 750 befragten Arbeitgeber mit einem Anstieg ihrer Beschäftigtenzahlen, während 4 % einen Rückgang und 86 % keine Veränderung erwarten. Die saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose beträgt wie schon im Vorquartal +1 %. Im Jahresvergleich geht der Wert um 2 Prozentpunkte zurück.
Schweizer Regionen Nur zwei der sieben Schweizer Regionen verzeichnen für das 2. Quartal 2010 positive Beschäftigungsaussichten. Die Ostschweiz (+12 %) meldet den höchsten Wert, Schlusslicht ist hingegen das Espace Mittelland (-13 %). Die Ergebnisse steigen im Quartalsvergleich in einer Region, sinken in vier und bleiben in zwei unverändert. Im Vergleich zum 2. Quartal 2009 weisen drei Regionen einen Anstieg und vier einen Rückgang ihrer Netto-Arbeitsmarktprognose auf.
Schweizer Wirtschaftssektoren Die Arbeitgeber in sechs der zehn untersuchten Wirtschaftssektoren rechnen im kommenden Quartal mit einer positiven Beschäftigungsentwicklung, in drei Sektoren geht man von einem Rückgang aus. Am meisten Optimismus herrscht im Bank- und Versicherungswesen, Immobilien und Dienstleistungssektor (+12 %), während das Beschäftigungsklima in der Energie- und Wasserversorgung (-11 %) das düsterste in diesem Sektor seit Einführung der Studie in der Schweiz ist. Die Energie- und Wasserversorgung meldet auch den grössten Verlust im Jahresvergleich (19 Prozentpunkte). Im Quartalsvergleich melden vier Sektoren einen Anstieg, fünf einen Rückgang und einer keine Veränderung der Werte. Im Jahresvergleich steigen die Ergebnisse in sechs Sektoren an und sinken in vier.
Internationale Ergebnisse Im 2. Quartal 2010 verzeichnen 27 der 36 teilnehmenden Länder und Hoheitsgebiete eine positive Netto-Arbeitsmarktprognose. Die Spitzenreiter sind Indien, Brasilien, Taiwan, Costa Rica, Peru und Australien. Die schwächsten Ergebnisse weltweit wurden in der EMEA-Region gemessen, nämlich in Spanien, Italien und Irland. Innerhalb der Region EMEA melden Polen, Südafrika, Norwegen und Schweden die höchsten Werte. Die Aussichten in Deutschland (+1 %) und Frankreich (+1 %) sind für das 2. Quartal 2010 verhalten positiv. In den Vereinigten Staaten (+5 %) bleiben die Arbeitgeber vorsichtig, sind aber deutlich optimistischer als vor einem Jahr. |
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