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Manpower Arbeitsmarktbarometer Schweiz
3. Quartal 2009

Das gedrückte Beschäftigungsklima hält an
Veröffentlichung : 9. Juni 2009
Detaillierte Ergebnisse für das 3. Quartal 2009
Mehr über die Studie
«Die ungünstigen Aussichten für Arbeitssuchende belegen, dass die Arbeitgeber in den untersuchten Wirtschaftssektoren mittlerweile mehrheitlich von der Krise betroffen sind».
Charles Bélaz, Direktor Corporate Affairs bei Manpower Schweiz
 
Schweiz Die Ergebnisse des heute veröffentlichten Manpower Arbeitsmarktbarometers Schweiz für das 3. Quartal 2009 zeigen, dass 6% der 775 befragten Arbeitgeber mit einer Zunahme ihres Personalbestands rechnen, während 7% von einem Rückgang ausgehen und 85% keine Veränderung erwarten. Zum ersten Mal seit Einführung der Studie ist die nicht saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose mit -1% negativ. Die saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose ist mit +2% die tiefste, die in der Schweiz seit dem 3. Quartal 2005 gemessen wurde. Im Jahresvergleich gehen die Beschäftigungsaussichten um 4 Prozentpunkte zurück.

Schweizer Regionen Obwohl die Beschäftigungsaussichten für das 3.Quartal 2009 in fünf der sieben untersuchten Regionen positiv sind, gehen die Werte im Quartalsvergleich in vier Regionen zurück. Im Jahresvergleich nehmen die Werte in drei Regionen ab, bleiben in zwei Regionen stabil und steigen in zwei Regionen an. Die höchste Netto-Arbeitsmarktprognose (+12%) verzeichnet Zürich, während die Nordwestschweiz (-16%) den tiefsten Wert seit Einführung der Studie in der Schweiz aufweist.

Schweizer Wirtschaftssektoren Trotz positiver Beschäftigungsaussichten in fünf der zehn untersuchten Sektoren sinken die Werte im Quartalsvergleich in sechs und im Jahresvergleich in acht Sektoren. Die Netto-Arbeitsmarktprognose ist insbesondere im Sektor Service public und Sozialwesen (+11%) erfreulich. Ganz anders sieht es im Handel (-20%) aus, der Sektor meldet, wie auch der Sektor Verkehr und Nachrichtenwesen, die schwächste Netto-Arbeitsmarktprognose seit Lancierung der Studie in der Schweiz.

Internationale Ergebnisse Die Ergebnisse für das 3. Quartal 2009 zeigen positive Beschäftigungsaussichten in elf der 34 untersuchten Länder und Hoheitsgebiete. Wo der Jahresvergleich möglich ist, geht der Wert ausnahmslos zurück und 17 Länder und Hoheitsgebiete verzeichnen ihre tiefsten Werte seit der jeweiligen Einführung der Studie. Nur fünf der 18 untersuchten Länder der Region EMEA verzeichnen für das 3. Quartal 2009 positive Werte. Von den Schweizer Nachbarländern verzeichnet Deutschland (-4%) erstmals seit drei Jahren wieder negative Beschäftigungsaussichten. Auch in Frankreich (-4%) und Italien (-6%) ist die Situation für Arbeitssuchende ungünstig.
Strategiepapiere von Manpower 
 « Talentmobilität: Arbeitsmärkte im Wandel » - September 2008
 « Talentknappheit » - Mai 2008
 « Integration und Motivation des gesamten Personalbestands » - September 2007
 « Neue Strategien für den alternden Arbeitsmarkt » - Juni 2007
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