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Manpower Arbeitsmarktbarometer Schweiz
4. Quartal 2009

Die Beschäftigungsaussichten sinken weiter
Veröffentlichung : 8. September 2009
Detaillierte Ergebnisse für das 4. Quartal 2009
Mehr über die Studie
„Die Ergebnisse belegen die Zurückhaltung der Arbeitgeber angesichts einer Krise, die heute im Grossteil der Sektoren spürbar ist.“
Charles Bélaz, Direktor Corporate Affairs bei Manpower Schweiz
 
Schweiz Den Ergebnissen des heute veröffentlichten Manpower Arbeitsmarktbarometers Schweiz für das 4. Quartal 2009 zufolge rechnen 7 % der 928 befragten Arbeitgeber mit einer Zunahme ihres Personalbestands, während 10 % von einem Rückgang ausgehen und 81 % keine Veränderung erwarten. Die Netto-Arbeitsmarktprognose beträgt somit vorsichtige -3 %. Es handelt sich um den tiefsten Wert seit Einführung der Studie im 3. Quartal 2005. Die Beschäftigungsaussichten gehen im Quartalsvergleich um 5 und im Jahresvergleich um 8 Prozentpunkte zurück.

Schweizer Regionen Von sieben untersuchten Regionen verzeichnet einzig die Zentralschweiz (+11 %) für das kommende Quartal positive Beschäftigungsaussichten. Die tiefste Netto-Arbeitsmarktprognose wurde dagegen im Espace Mittelland (-16 %) gemessen. Das seit Anfang des Jahres beobachtete gemischte Beschäftigungsklima hält weiter an. Im Quartalsvergleich nehmen die Werte in zwei Regionen zu und sinken in den restlichen fünf. Im Jahresvergleich verzeichnet nur eine Region einen Anstieg. Neben dem Espace Mittelland verzeichnen auch die Genferseeregion, die Ostschweiz und das Tessin ihre jeweils tiefsten Werte seit Einführung der Studie.

Schweizer Wirtschaftssektoren In drei der zehn Wirtschaftssektoren fallen die Prognosen für das 4. Quartal 2009 positiv aus, die Arbeitgeber der restlichen Sektoren rechnen mit einem Rückgang ihrer Personalbestände. Im Jahresvergleich gehen die Werte in neun, im Quartalsvergleich in sieben Sektoren zurück. Die Arbeitgeber im Bank- und Versicherungswesen, Immobilien und Dienstleistungssektor (+8 %) zeigen sich am zuversichtlichsten. Schlusslicht ist in diesem Quartal das Gastgewerbe (-20 %), das auch die grössten Verluste im Quartals- und Jahresvergleich aufweist. Im Vergleich zum Vorjahr meldet einzig das Baugewerbe (-7 %) keinen Wertverlust. Darüber hinaus verzeichnen fünf der zehn Sektoren ihre jeweils tiefsten Werte seit Einführung der Studie in der Schweiz.

Internationale Ergebnisse Die Arbeitgeber in 17 der 35 untersuchten Länder und Hoheitsgebiete erwarten eine Zunahme der Beschäftigtenzahlen. Am zuversichtlichsten zeigen sich die Arbeitgeber in Indien, Brasilien, Kolumbien, Peru und China. Die pessimistischsten Aussichten verzeichnen Rumänien, Spanien, Irland, Japan und Mexiko. Trotz des schwachen Beschäftigungsklimas in den Vereinigten Staaten geben etwa 70 % der Arbeitgeber an, für das kommende Quartal keine Veränderung ihrer Personalbestände zu erwarten, was auf ein stabiles Quartal schliessen lässt. In Europa sind die Beschäftigungsaussichten auch in Italien, Frankreich und Deutschland negativ, obschon die Werte im Quartalsvergleich leicht zunehmen.
Strategiepapiere von Manpower 
 « Manpower Umfrage zur Talentknappheit » - Juni 2009
 « Talentmobilität: Arbeitsmärkte im Wandel » - September 2008
 « Integration und Motivation des gesamten Personalbestands » - September 2007
 « Neue Strategien für den alternden Arbeitsmarkt » - Juni 2007
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