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Talentmobilität: Arbeitsmärkte im Wandel Neues Strategiepapier von Manpower

Veröffentlichung: 23. September 2008
"Die Umfrageergebnisse aus der Schweiz bestätigen den enormen Personalbedarf im Technik- und Ingenieurbereich. Hinzu kommt, dass es zunehmend schwieriger wird im Ausland zu rekrutieren, da die Bedingungen für Arbeitnehmer dort immer interessanter werden", erklärt Claude Mumenthaler, Generaldirektor von Manpower Schweiz.
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Manpower präsentiert das neueste Strategiepapier „Talentmobilität: Arbeitsmärkte im Wandel“ und beleuchtet darin die Vielschichtigkeit der Arbeitsmigration und ihre zahlreichen positiven und negativen Folgen. Zudem hat Manpower eine Befragung unter 28 000O Arbeitgebern in 27 Ländern durchgeführt, um die Stellenkategorien zu ermitteln, die aufgrund des Talentmangels mit ausländischen Arbeitskräften besetzt werden.
Zusammenfassung  Migration gilt als eines zentralen Themen des beginnenden 21. Jahrhunderts. Nie zuvor waren Arbeitskräfte so mobil und Arbeitsmärkte so global wie heute. Mehr als 190 Millionen Menschen, beziehungsweise fast drei Prozent der Weltbevölkerung, leben heute ausserhalb ihres Geburtslandes. Und Ihre Zahl wird noch zunehmen. Denn immer mehr Menschen ziehen weg, sei es, um woanders eine bessere Bezahlung zu erhalten, um an Lebensqualität zu gewinnen oder ganz einfach, um eine Arbeit zu finden.

Die Komplexität der Talentmobilität wird verstärkt durch demografische Veränderungen. Einerseits führt das schnelle Bevölkerungswachstum mit gleichzeitigen wirtschaftlichen Problemen dazu, dass Menschen wegziehen, um woanders eine Arbeit zu finden. Andererseits sehen sich die Industrieländer angesichts des Geburtenrückgangs und ihrer alternden Gesellschaften dazu gezwungen, Migranten aufzunehmen. Zudem handelt es sich heute nicht mehr um einmalige, in eine Richtung verlaufende Migrationen der Vergangenheit. Vielmehr gehen Talente dorthin, wo sie gebraucht werden und kehren auch öfter wieder in ihre Heimat zurück. Durch die Arbeitskräftebewegungen entwickelt sich ein ganz eigener Wirtschaftszweig: Viele Staaten können nur dank der Überweisungen von Auslandsarbeitern ihr Bruttoinlandsprodukt aufrechterhalten.

Die Arbeitsmigration bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Es kommt etwa zum so genannten „Brain-Drain“, wenn qualifizierte Arbeitskräfte im Ausland Arbeiten unterhalb ihres Ausbildungsniveaus annehmen. Ebenfalls führt die Migration zu Talentmangel, falls die Entwicklungsmöglichkeiten für Absolventen in einem Land nicht interessant genug sind. Zudem kann ein Arbeitskräfteabgang auftreten, wenn ein Land nicht genügend Arbeitsplätze bietet, um seine Talente zu halten.
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Die Umfrageergebnisse für die Schweiz Die zehn wichtigsten Stellenkategorien, die Arbeitgeber aufgrund des Talentmangels mit Arbeitskräften aus dem Ausland besetzen, sind: Techniker, Hilfsarbeiter, Ingenieure, Kundendienstmitarbeiter, Facharbeiter, Lehrkräfte, Maschinisten, IT-Personal, Produktionsmitarbeiter, Buchhalter
>> Ergebnisse für die Schweiz und für den Rest der Welt anzeigen.
Strategiepapiere von Manpower 
 Talentknappheit - Mai 08
 Integration und Motivation des gesamten Personalbestands - 2. Auflage Sept. 07
 Neue Strategien für den alternden Arbeitsmarkt - Juni 07
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